Von Joachim Kübler: Die Verkehrsberuhigung in der Sprendlinger Straße hat sich nach Meinung der Anwohner und des Rates nicht bewährt. Die Anwohner klagen über noch mehr Lärm und kritische Verkehrssituationen. Mit Mehrheit hatte der Rat deshalb bei einer früheren Sitzung beschlossen, dass die beiden Verschwenkungen im Ort abgebaut und die Verschwenkungen am Ortsausgang dafür verbreitert werden sollen. Eine neuerliche Verkehrszählung des Landesbetriebes Mobilität (LBM) macht Rat und Bürger ratlos. Die Belastung durch den Schwerverkehr sei nicht auffällig hoch, heißt es darin. „Von einer hohen Belastung wird dann gesprochen, wenn der Anteil des Schwerverkehrs unter Bezug auf die gesamte tägliche Verkehrsbelastung mehr als zehn Prozent beträgt.“
Die Mehrkosten für den Haushalt 2010 wegen des geplanten Ausbaus der Ortsstraßen wurden von der Kommunalaufsicht genehmigt. Der Rat machte einstimmig den Weg für die Ausschreibung, die notwendige Kreditaufnahme und die Auftragsvergabe frei.
Noch nicht zugestimmt hat die Kommunalaufsicht den zusätzlichen Kosten für die teilweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf die umweltfreundliche und Kosten sparende LED-Technik. Das Verbot von Quecksilberdampflampen gilt erst ab dem Jahr 2015 - andererseits könnten nach der Umrüstung schon jetzt Wartungs- und Stromkosten eingespart werden. Aus diesem Grund wurde die weitere Beratung und Beschlussfassung auf den Januar 2011 vertagt.
Der Rat will im Haushalt 2011 bereits Kosten für mögliche Projekte im Rahmen der Dorferneuerung einplanen. Eine Liste möglicher Maßnahmen wird der Rat bis zur nächsten Sitzung mit Prioritäten versehen. Die tatsächlichen Projekte werden in den Arbeitskreisen zusammen mit den Bürgern erarbeitet.